„Über die Kunst von Katrin Zöbele – oder wie Trauer Farbe bekommt“
Wenn man die Werke von Katrin Zöbele, die unter dem Künstlernamen Nirtak Eleböz malt, zum ersten Mal sieht, spürt man sofort: Diese Bilder erzählen mehr als das, was man auf Leinwand sieht.
Sie erzählen von Liebe, von Verlust – und vom Mut, weiterzuleben. Katrin wuchs als einziges Mädchen in einer reinen Männerwelt auf. Mutter, Vater, Brüder – doch nur eine weibliche Bezugsperson prägte sie wirklich: ihre Mutter.
Als Katrin sie 2023 viel zu früh und völlig unerwartet verlor, brach eine Welt zusammen.
Doch anstatt im Schweigen zu versinken, begann sie zu malen.
Was zunächst nur ein Versuch war, die Trauer in Farbe zu verwandeln, wurde zu einer Sprache. Einer Sprache, die jeder versteht – egal, ob er selbst schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat oder nicht.
Bekannt wurde Katrin zunächst durch ihr Herzensprojekt regarts, ein kleines, aufstrebendes Unternehmen, in dem sie Postkarten mit ihren Motiven gestaltete – kleine Kunstwerke voller Gefühl. Doch irgendwann reichten die Kartenformate nicht mehr aus, um all das, was in ihr brodelte, Ausdruck zu verleihen.











































